Donnerstag, 17. März 2011

Kommunion Rosenkranz


Jetzt ist gerade wieder Hauptsaison der Kommunion-Rosenkränze. Gut, dass ich vor unserm Schiurlaub schon fleißig war.
Am Montag hatte ich wieder Kommunionsvorbereitungs-Unterricht und als Thema hatte ich das Gebet.
Angefangen mit dem Fisch-Symbol, das ja ein kondensiertes Glaubensbekenntnis ist und wo dann einige Kinder sagten: ach deshalb hast du den Fisch auf deinem Auto: wir dachten schon, dein Mann geht angeln oder so ...
Dann hatte ich ihnen die Grundgebete kopiert, da die meisten von ihnen gar keins können und wir haben natürlich auch übers freie Gebet gesprochen.
Dass Gott keine Gebetserhörungsmaschine ist war ihnen auch schnell klar, als ich ihnen erklärte dass Eltern ja auch nicht alle wünsche ihrer Kinder erfüllen können sondern auch gute Gründe haben, ihnen mal was abzuschlagen und dass man später erst erkennt, dass es gut so war.
Als Beispiel nahm ich Schokolade. Das erste Kind bekommt von seinen Eltern immer
Süßigkeiten und Schoki wenn es danach fragt. Das andere Kind ist sauer, weil seine Eltern ihm den Wunsch nach Süßigkeiten mit irgendwelchen "fadenscheinigen Gesundheitsargumenten" öfters abschlagen.
Aber 10 Jahre später sieht es ganz anders aus: das erste Kind ist jetzt vom vielen Süßigkeiten essen dick geworden, wird in der Schule gehänselt und hat faule Zähne. Das andere Kind hingegen ist ganz normal., gesund und braucht den Zahnarzt nicht zu fürchten. Es ist im Nachhinein froh, dass die Eltern ihm damals öfters die Süßigkeiten verboten haben, obwohl es damals es nicht so gesehen hat.
Auf Gott und das Gebet übertragen, war das allen sonnenklar. Hoffentlich erinnern sie sich bei Bedarf daran ;-))
Natürlich haben wir auch über den Rosenkranz geredet und zusammen einen kleinen "Faulenzer-Zehner" gebastelt.
Das ist ein Rosenkranz wo die Perlen die schon gebetet sind, nicht verrutschen können, sondern durch eine Art Leiter an der Stelle gehalten werden, so dass man weiss, wo man dran ist. Als Perlen haben wir Olivenholz aus Jerusalem genommen, weil die Löcher so groß sind, dass die Kinder es gut fädeln können und natürlich ist es für sie beeindruckend wenn sie wissen, dass die Perlen aus dem Land kommen wo Jesus gelebt hat.

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